Defibrillator am Feuerwehrhaus in Münster
Auftrag für Kanalsanierung vergeben
Am Donnerstag, 28. Mai 2026 fand im Sitzungssaal des Rathauses eine Sitzung des Steinacher Gemeinderates statt. Die erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick gab nach der Eröffnung der Sitzung die Beschlüsse aus den letzten beiden nichtöffentlichen Sitzungen bekannt. Darunter war mitunter die Auftragsvergabe zur Kanalsanierung im Bereich der Ortsdurchfahrt SR 16 in Münster. Die Kreisstraße SR 16, Ortsdurchfahrt Münster, wird ab Ende Juni 2026 durch den Landkreis Straubing saniert. Im Zuge dieser Maßnahme wird auch das Abwasserleitungssystem der Gemeinde Steinach instandgesetzt. Betroffen sind die Steinacher Straße, Parkstettener Straße, Obermayrstraße, Kirchrother Straße und Weiherstraße. Der Auftrag zur Sanierung des Kanalnetzes wurde an die Firma Pfaffinger Rohrnetz- & Sanierungstechnik GmbH aus Passau mit einer Auftragssumme in Höhe von brutto 224.345 Euro erteilt. In den betroffenen Straßenzügen wird zudem ein Ftth-Leerrohrsystem mit verlegt.
Der Stadtrat von Bogen hat die Aufstellung der Erweiterung der bestehenden „Festlegungs- und Einbeziehungssatzung Kleinlintach“ beschlossen, um mit der Planung dem Bedarf bzw. der Nachfrage zur Nachverdichtung von Flächen im Stadtbereich gerecht zu werden. Der Gemeinderat Steinach nahm Kenntnis von den Planunterlagen und von den Festsetzungen zur Erweiterung der bestehenden Festsetzungs- und Einbeziehungssatzung Kleinlintach und erhob im Rahmen der Beteiligung keine Bedenken.
Die Stadt Bogen hat auch die Änderung des Flächennutzungs- und des Landschaftsplanes durch Deckblatt 76 i.V.m. Änderung des Bebauungs- mit Grünordnungsplanes GE Petersgewanne durch Deckblatt 2 auf den Weg gebracht. Zweck der Änderung des Bebauungsplanes ist, durch die geplante Erweiterung eines bestehenden Lebensmitteldiscounters in Oberalteich im Sinne eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen, eine zukunftssichere und attraktive Weiternutzung zu ermöglichen. So sllte für den Lebensmitteldiscounter eine maximale Verkaufsfläche von 1.200 Quadratmetern geschaffen werden. Der Gemeinderat nahm Kenntnis von den Änderungen und erhob keine Bedenken und Einwände.
Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Antrag zur Herstellung eines Gewässers durch Kiesabbau mit anschließender Teil-Wiederverfüllung auf den Grundstücken Flurnummern 910 bis 913 Gemarkung Kößnach, Gemeinde Kirchroth durch die Firma Hans Wolf GmbH u. Co.KG und erhob keine Bedenken. Die Firma möchte hier auf 3,6 Hektar Sand und Kies abbauen, die zur bestehenden Aufbereitungsanlage verbracht werden.
Ein weiterer Antrag der Firma Hans Wolf GmbH u. Co. KG betraf die Erweiterung des Kiesabbaus Steinach Südwest II um die Flurstücke 345 (Teilfläche), 358 bis 365, jeweils Gemarkung Münster, Gemeinde Steinach. Bereits im April wurde durch Geschäftsführer Johannes Wolf diese Planung dem Gemeinderat vorgestellt. Wie bereit in der Sitzung vom April festgestellt wurde, sollte berücksichtigt werden, dass der Lkw-Verkehr Richtung Regensburg nicht durch die Ortschaft Münster geführt werden. Weiterhin sollen keine Inseln im Wasserbereich geschaffen werden, um die weitere Steigerung Grauganspopulationen nicht zu fördern.
Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Gemeinderat dem Bauantrag für den Neubau eines Betriebsleiterwohnhauses mit Garage, Flurnummer 17, Gemarkung Münster in der Aufrother Straße.
Die Dorfgemeinschaft Münster betreibt das Gasthaus am Kirchplatz in Münster. In einem Antrag wandte sich der Vorsitzende Florian Kiermeier an die Gemeinde Steinach mit der Bitte um Bezuschussung zur Anschaffung eines festinstallierten Beamers im Saal des Gasthauses. An die Dorfgemeinschaft ist der Wunsch zur Anschaffung eines fest installierten Beamers von Seiten der weiteren Ortsvereine herangetragen worden. Die Kosten belaufen sich auf 2.750 Euro. Der Gemeinderat fasste den Beschluss, die Kosten der Anschaffung in voller Höhe zu übernehmen.
Dem Gemeinderat lag ein Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Münster auf Bezuschussung der Anschaffung eines öffentlich zugänglichen Defibrillators am Kirchplatz in Münster vor. Der Kirchplatz ist ein zentraler Treffpunkt und der Defibrillator könnte am Feuerwehrhaus angebracht werden. Der Gemeinderat beschloss, dass die Anschaffungskosten in Höhe von 50 Prozent durch die Gemeinde Steinach bezuschusst werden. Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.